Tala

bereits in deutscher PflegestelleHündin, 44cm, 6 Jahre | Seit 2 Jahren in der Vermittlung

Tala wurde im Winter 2005 von einer jungen Frau in unser Tierheim gebracht, die sagte, sie habe Tala auf einer nahe gelegenen Straße gefunden. Sie übergab uns eine total verängstigte Tala und ging. Ein paar Minuten später entkam Tala aus unseren Händen und es war ein Wunder, dass wir sie nach nur 30 Minuten einfangen konnten: Kein Auto verletzte sie oder uns mitten auf der Straße und am Ende konnten wir Tala zum Tierheim zurückbringen. Wir stellten fest, dass sie einen Mikrochip hat und wir erfuhren mehr über ihre Vergangenheit: Tala wurde von einer Frau aus dem Hundezwinger von Barcelona adoptiert. Für die Adoption wurde Tala sterilisiert. Die Adoptantin hatte Tala einige Monate lang, bis sie feststellte, dass sie nicht gut für sie sorgen konnte (nicht genügend Spaziergänge usw.). Tala musste zu viele Stunden alleine in der Wohnung bleiben und die Frau entschied sich, Tala abzugeben. Die Frau fand jemanden für Tala und gab sie ab, ohne den Namen in der Registrierung des Mikrochips ändern zu lassen. Als wir nun also mit der ersten armen Adoptantin sprachen, verstanden wir, dass sie keine Schuld trägt. Wirklich verlassen wurde Tala von dem Mann, der sie später bekommen hatte!

Nach einigen Wochen hatten wir eine Möglichkeit für Tala und wir haben sie nach Belgien geschickt - zu einer Pflegestelle einer dortigen Organisation. Doch auch dort hatte Tala kein Glück: Die Orga hat sie nach ein paar Monaten zu uns zurückgeschickt. Sie sagten, Tala sei unvermittelbar, und Schluss.

Dass Tala psychische Probleme hat, ist uns bekannt: Tala lässt sich nicht am Bauch berühren und sie möchte schmusen, aber es gibt einen Punkt, an dem man irgendwie nicht weiter machen darf. An diesem Punkt geht Tala plötzlich weg und will nichts mehr mit uns zu tun haben. Nach einigen Minuten kommt sie wieder zu uns und bittet uns mit ihren unschuldigen Äuglein, dass wir sie streicheln, weil sie sehr sehr lieb ist und uns Menschen braucht. Sie gibt uns zärtlich das Pfötchen und sie will bei uns bleiben... Aber wenn wir wieder anfangen, sie zu streicheln, kann es sein, dass sie weggeht.

Wir finden es wirklich schade, dass Tala so lange bei uns bleiben muss, denn wir sind nicht derselben Meinung wie die belgischen Kollegen. Wir denken, es gibt sicher irgendwo ein besseres Leben für Tala. Tala ist nicht aggressiv und sie ist natürlich vermittelbar. Wir müssen nur eine gute Familie für sie suchen: jemanden, der Tala verstehen möchte und ihr von Herzen helfen möchte.
Für Tala wäre eine hundeerfahrene Familie mit viel Geduld und Liebe und ohne zu kleine Kinder geeignet. Tala wäre lieber Einzelhund, aber 1 oder höchstens 2 Hunde in der Familie wären auch in Ordnung, weil Tala die großen Rudel nicht mag.
Tala ist auf eine ganz komische Art ängstlich. Sie ist unsicher, aber will gerne Kontakt mit Menschen haben. Sie braucht es, mit Menschen zusammen zu sein und wir hoffen, sie schafft es bald, eine eigene Familie zu haben!
Ansonsten sie ist gesund, kastriert, stubenrein, geht gut an der Leine und frisst auch gerne alles, was man ihr gibt!

Ihr seid an unserer Tala interessiert? Hier könnt ihr Kontakt aufnehmen: www.hundeengel.de.
Hier gibt es übrigens auch noch ganz aktuelle Infos und neuere Fotos zu der wunderschönen Hündin: www.hundeengel.de/tala.html.

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